Schönheit

5 Tricks gegen Haarausfall

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Was kann ich gegen Haarausfall tun? (Bild Yoann Boyer on Unsplash)

Wenn sich die Haare eher in der Haarbürste statt auf dem Kopf vermehren, geraten viele Menschen in Panik. Verzweifelt wird dann zu den verschiedensten Mitteln gegriffen.

Um den unerwünschten Haarverlust zu stoppen, gibt es inzwischen Präparate mit überzeugender Wirkung. Andere lassen sich eher als Marketing-Gag einstufen. Doch auch mit dem richtigen Verhalten in Bezug auf Lifestyle und Ernährung kann man einiges gegen lichter werdendes Haar tun. Dazu die 5 besten Tipps in diesem Ratgeber.

Was kann ich gegen Haarausfall tun?

Handelt es sich um eine genetische Veranlagung, kann man leider nicht viel dagegen tun. Es gibt auch keine prophylaktischen Behandlungen, um sich vor Geheimratsecken, kreisrundem oder diffusem Haarausfall zu schützen. Aber auch wenn die Erkrankungen selbst nicht heilbar sind, so gibt es dennoch Möglichkeiten, der unerwünschten Glatze vorzubeugen. Leidet der Patient unter diffusem Haarausfall (die Haare fallen über den Kopf verteilt aus und bilden dabei kein erkennbares Muster), sind Mangelerscheinungen häufig der Auslöser dafür.

Eine ausgewogene Ernährung schützt und kann mit den richtigen Nahrungsmitteln sogar dafür sorgen, dass bereits ausgefallene Haare wieder nachwachsen. Auch extreme Diäten sind häufig für einen Nährstoffmangel verantwortlich und können Haarausfall begünstigen. Die nachfolgenden Tipps können dabei behilflich sein, wieder für mehr Fülle und Griffigkeit auf dem Kopf zu sorgen.

1. Minoxidil

Bei vielen Patienten mit erblich bedingtem Haarausfall konnte sich der Wirkstoff Minoxidil als wirksam erweisen. Zwar lässt sich die Ursache für den Haarverlust damit nicht behandeln, jedoch ist das Medikament dabei behilflich, die Symptome zu bekämpfen, womit sich der Fortschritt des Haarverlustes aufhalten lässt.

Hinweis: Die ersten Erfolge der Behandlung mit Minoxidil sind erst nach zwei bis drei Monaten sichtbar. Ausserdem beobachten Patienten mit empfindlicher Kopfhaut dabei häufig Hautirritationen oder sogar allergische Reaktionen.

Das Präparat wird in verschiedenen Darreichungsformen angeboten und kann in Form einer Tinktur im Internet bestellt werden. Höher dosierte Tabletten werden vom Arzt verschrieben.

2. Ernährung

Wer sich einseitig ernährt oder extreme Diäten praktiziert, läuft Gefahr seinem Körper nicht die benötigten Nährstoffe zukommen zu lassen und Haarausfall zu begünstigen. Vor allem im Rahmen der vegetarischen oder veganen Ernährung kann Eisenmangel auftreten, welcher dafür sorgt, dass Haare vorzeitig ausfallen. Damit der Körper das über die Nahrung aufgenommene Eisen auch verwerten kann, sollte auf eine ausreichende Zufuhr an Vitamin C geachtet werden. Zu den besten Lieferanten gehören:

  • Geflügel
  • Fisch
  • Fleisch
  • Paprika
  • Orangen
  • Broccoli

3. Pflanzliche Präparate

Der vorzeitige Haarausfall muss nicht zwangsläufig mit chemischer Keule behandelt werden. Homöopathische Mittel haben sich im Laufe der Jahre etablieren können und werden auch im Kampf gegen ausfallende Haare eingesetzt. Diese besitzen häufig die Eigenschaften, das Haar nicht nur zu stärken, sondern schaffen zudem Voraussetzungen für neues Haarwachstum. Dazu gehören Mittel mit: Vitamin H, Hirseextrakt, Taurin oder Koffein.

4. Pflege

Auch die Pflege von aussen kann dabei behilflich sein, weniger Haare zu verlieren. Dazu sollte das Haar nicht zu oft gewaschen werden. Alle zwei bis drei Tage ist ausreichend. Ausserdem ist es wichtig, auf aggressive Shampoos zu verzichten. Mildes Baby-Shampoo ohne austrocknende Inhaltsstoffe erweist sich dabei als gute Alternative. Hitzeeinwirkung ist ebenfalls tabu, weshalb Haartrockner, Glätteisen und Lockenstab lieber im Schrank bleiben sollten. Ausserdem sollte auf Kolorationen und Dauerwellen verzichtet werden. Vermeintliche Pflegeprodukte, welche zahlreich in den Regalen der Drogerieketten zu finden sind, sollten auf ihre Inhaltsstoffe überprüft werden. Häufig enthalten diese:

Parabene
Alkohol
Glycerin
Silikone

Alle Substanzen trocknen das Haar auf Dauer aus, sorgen dafür, dass sich die Haare nicht mehr stylen lassen und ersticken buchstäblich die Kopfhaut. Diese legen sich wie ein Film um das Haar, sodass keine Nährstoffe von aussen mehr aufgenommen werden können.

5. Hormonbehandlung

Wenn wir älter werden, nimmt die Anzahl und die Grösse der Haarwurzeln ab. Dies lässt sich auf einen absinkenden Östrogenspiegel zurückführen. Das Haar wird immer lichter und dünner. Das betrifft vor allem Frauen in den Wechseljahren, weshalb eine entsprechende Hormontherapie dabei helfen kann, den Haarverlust zu stoppen. Dafür ist der Gang zum Arzt erforderlich, welcher das richtige Mittel verschreibt.