AUSFLÜGE

Genussvolle Herbst-Wanderungen

Die Fahrt zur Schynige Platte ist ein Erlebnis für sich!

Der atemberaubende Blick von der Axalp.

Weitblick vom Stockhorn aus.

Die Wälder beginnen sich zu färben, die Tage werden kürzer. Obschon es morgens vermehrt kühl und feucht ist, haben sie überhaupt keinen Grund zur Tristesse. Oben in den Bergen wartet der goldene Herbst.

Von Fernsicht und Blumenpracht angezogen

Gewiss, es ist nicht jedermanns Sache am frühen Morgen aus den Federn zu hüpfen und putzmunter loszuziehen. Den gemütlichen Start in einen unvergesslichen Wandertag bietet ihnen die Schynige Platte Bahn. Sie bringt sie ab halb acht von Wilderswil aus Richtung Berg. Es lohnt sich früh loszufahren, denn insgeheim wissen wir es alle: Frühaufsteher werden gerade in der herbstlichen Bergwelt mit unfassbar warmem Licht und unbeschreiblicher Farbenpracht belohnt.

Schon während der Bergfahrt in der nostalgischen Zahnradbahn beginnt die Sonne mehr und mehr die Bergflanken zu streicheln. Oben angekommen erstrahlt die unbeschreibliche Pflanzenvielfalt im Alpengarten unweit der Bergstation im Morgenlicht. Die unterschiedlichsten Düfte der liebevoll gepflegten Alpenpflanzen steigen ihnen im langsam abtrocknenden Morgentau in die Nase. In der Ferne erklingen einige Kuhglocken und auf der Terrasse des Berghauses grüssen Alphornklänge den Tag. Es lohnt sich dem Grat entlang Richtung Faulhorn zu wandern, denn die Fernsicht ist gerade im Herbst häufig exzellent. Die Berner Hochalpen grüssen majestätisch auf der einen, der Jura und die Voralpen auf der anderen Seite. Weit unten im Tal strahlt der türkisfarbene Brienzersee wie ein Smaragd.

Von Holzkunst zum Bergsee geführt

Zuoberst an diesem wunderbaren See liegt das Schnitzlerdorf Brienz. Die Kunst des Holzbildhauens hat hier eine lange Geschichte und wird bis heute an der "Schnätzi", der Schule für Holzbildhauerei, gelehrt. Besonders eindrucksvoll können sie dieses traditionelle Handwerk rund 1'000 Höhenmeter weiter oben auf der Axalp bewundern. 

Über 100 Kunstwerke zieren den Schnitzlerweg, dessen Geschichte nicht minder imposant ist. Die Idee zu diesem Themenweg kam, nachdem im Jahr 1999 zuerst der Lawinenwinter und dann der Orkan Lothar grosse Schäden im Wald auf der Axalp hinterlassen. Aus den noch vorhandenen Baumstrünken entstanden einmalige Holzskulpturen. Folgen sie ihnen etwa eine Stunde lang und sie treffen auf ein nicht minderschönes Kunstwerk der Natur: Das dunkelgrüne, wunderschöne Hinterburgseeli. Gemeinsam mit der Holzbildhauerkunst bildet es eine unvergleichliche Kulisse auf einer genussvollen Herbstwanderung.

Von Köstlichkeiten zum Wandern verleitet

Eine solche Wanderung können sie wunderbar mit genussvollem Essen verbinden. Auf dem Kulinarik-Trail am Stockhorn wartet nach der Fahrt mit der Luftseilbahn bei der Mittelstation Chrindi der erste Gang: Ein Stockhornsalat an Hausdressing mit Simmentaler Hobelkäse. Danach trennen sie nur noch fünf Minuten Bahnfahrt vom Gipfel des dominant über Thun ragenden Stockhorns. Hier oben ist der Blick über Aare, Gürbe- und Stockental hinaus ins Mittelland sowie vor allem hinunter auf die charmante Stadt Thun besonders eindrucksvoll.

Geniessen sie dieses unglaubliche Voralpenflair, ehe sie sich mit einer köstlichen Simmentaler Bratwurst und Rösti oder einem Simmentaler Entrecôte mit Kräuterbutter für die anstehende Wanderung stärken. Diese wird sie in rund 40 Minuten zum Berggasthaus Oberstockenalp führen. Es ist eine stets bergabführende, leichte Verdauungswanderung. Genau richtig um voller Appetit ein Dessert nach Wahl zu geniessen. Der letzte Teil des Kulinarik-Trails am Stockhorn dauert erneut rund 40 Minuten und führt zurück zur Mittelstation Chrindi. Dort schliessen sie ihre genussvolle Wanderung mit einem Kaffee. Dazu erhalten sie ein kleines Dankeschön für ihren Besuch überreicht.

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