MODE

Das perfekte Sommerkleid finden

Das perfekte Sommerkleid finden

Mit dem Alter wird man bekanntlich nicht nur weiser, sondern ist meist auch mit sich selbst und seinem Körper im Reinen. Diese innere Balance kann man nach aussen hin nicht nur durch sein Auftreten zeigen, sondern auch durch die richtige Kleidung. Und da der Sommer quasi vor der Tür steht, ist es an der Zeit, sich auf die Suche nach dem perfekten Sommerkleid zu begeben.

Natürlich sollte man in Sachen Mode einfach die Kleidung tragen, in der man sich wohlfühlt, doch es schadet sicherlich nicht, seine Vorzüge geschickt zu betonen. Hochwertige Materialien wie Baumwolle oder Leinen sowie Schnitte, die die Figur sanft umspielen, schmeicheln Frauen auch jenseits der 50er. Doch wer jetzt erwartet, dass schlanken Frauen die meisten Kleiderformen stehen, der irrt sich. Wichtig ist einfach nur, den zur Figur passenden Schnitt zu wählen. Im Internet gibt es eine grosse Auswahl an Sommerkleidern in diversen Formen und Farben, bei denen jede Frau fündig wird. 

V - oben breit, unten schmal

Der Einfachheit halber sind die klassischen Figurtypen nach Buchstaben benannt. Der sogenannte V-Typ hat eine ausgeprägte Schulterpartie, während er zu den Hüften und Beinen hin immer schmaler wird. Hier gilt "oben schmal, unten breit", also genau spiegelverkehrt zu den Proportionen. Mit Neckholder-Kleidern und Kleidern mit V-Ausschnitt streckt man den Oberkörper und die Schultern wirken optisch schmaler. Unten darf es hingegen etwas mehr sein, denn voluminöse, ausgestellte Röcke gleichen die breite Schulterpartie aus. Mit einem Petticoat kann man den Eindruck noch verstärken und für Schwung an der Beinpartie sorgen. Abstand nehmen sollte man von Kleidern, die am Oberteil aufwendig verziert sind - Volants, Rüschen oder gar Puffärmel betonen nicht die Schokoladenseite des V-Typs. 

A - oben schmal, unten breit

Bei einer Figur, die dem Buchstaben A ähnelt, sind die Proportionen im Vergleich zum V-Typ genau andersherum. Ein schmaler Oberkörper und weibliche Rundungen an Hüfte und Oberschenkeln können mit dem richtigen Kleid jedoch perfekt in Szene gesetzt werden. Raffungen am Oberteil und ein asymmetrischer Ausschnitt betonen die schmale Schulterpartie und lenken ein wenig von der ausgeprägten Hüft- und Popartie ab. A-Linien-Kleider und Kleider im Empirestil eignen sich besonders gut dafür, ein Gleichgewicht zwischen Ober- und Unterkörper herzustellen. Nicht so gut eignen sich hingegen Wickelkleider, da die Applikationen im mittleren Bereich den Blick auf die Hüfte lenken. Auch Etuikleider eignen sich aufgrund des geraden Schnitts nicht gut für Frauen mit diesem Figurtyp. 

H und X - oben und unten gleich

Bei dem H- und dem X-Figurtyp sind Schultern und Hüfte ungefähr gleich stark ausgeprägt. Beim H-Typ gilt dies auch für die Taille, wohingegen der X-Typ eine schmale Taille hat - deshalb wird dieser Figurtyp auch mit einer Sanduhr verglichen. Frauen mit einer solchen Figur können ihre Kurven in jedem Sommerkleid zur Schau stellen, solange sie darauf achten, die Taille zu betonen. Etuikleider und Wickelkleider betonen die Proportionen gut. Frauen des sportlichen H-Typs sollten zu Kleidern greifen, die Kurven optisch dorthin zaubern, wo sie fehlen. A-Linien-Kleider und Off-Shoulder-Kleider mit enger Taille sorgen für den gewünschten Effekt. Während weite Schnitte eine Sanduhr-Figur verstecken, sollte der H-Typ die Finger von gerade geschnittenen Kleidern sowie Oversized-Kleidern lassen.