So bieten Sie Erkältungsviren Paroli

Ab 50 ist man oft von Erkältungen betroffen. Meist beginnt sie in der Nase. Sekret tritt aus, es kribbelt, dann folgen Niesattacken.
So bieten Sie Erkältungsviren Paroli
So bieten Sie Erkältungsviren Paroli

Langsam wandern die Erreger den Rachenraum hinunter und breiten sich im Atemtrakt aus. Es kommt zu Halsweh, Kopfschmerzen und Hustenreiz. Was kann man dagegen tun?

Laien glauben, dass eine Erkältung durch Verkühlung ausgelöst wird. Doch dieser Kältereiz alleine macht noch nicht krank, auch wenn er die Abwehrkräfte des Körpers ins Stocken bringen kann. Ein grippaler Infekt wird in der Regel durch Viren ausgelöst. Allerdings kann im Verlauf der Erkrankung eine Besetzung mit Bakterien hin zu kommen. Vor allem dann, wenn die körpereigene Abwehr geschwächt und die Schleimhaut in den Atemwegen bereits angegriffen ist. In diesem Fall kann es zu Fieber und einem starken Krankheitsgefühl kommen. Der Arzt wird durch einen Abstrich die Art der Erreger bestimmen und ein Antibiotikum verschreiben. Bei einer viralen Infektion helfen Antibiotika übrigens nicht.

Erkältungsviren: Wo kommt die Erkältung her?

Gesunde Menschen mit einem starken Immunsystem erkälten sich normalerweise nicht so leicht. Die in den Organismus eingedrungenen Viren werden von der Körperpolizei umgehend unschädlich gemacht. Gelangen allerdings eine grössere Zahl Viren in einen Körper mit einem schwachen Immunsystem, so bricht die Erkältung aus. Übertragen werden die Krankheitserreger per Tröpfchen, die bei einem Nies- oder Hustenstoss eines Kranken in die Luft geschleudert werden. Diese Sekrettröpfchen schweben durch die Luft und werden eingeatmet oder haften auf Alltagsgegenständen wie Telefonen oder Türklinken und gelangen dort an die Hände ihrer neuen Opfer. Reibt sich der Betreffende über das Gesicht und die Augen, können die Viren in den Körper gelangen und sich in den Atemwegen ausbreiten. Je nach Kraft und Abwehrreaktion des Immunsystems wird die Virenattacke abgewehrt oder die Erkältung bricht aus.

Vitaminkick fürs Immunsystem

Mediziner raten vorbeugend und auch während einer Erkältungsphase, dem Körper ausreichend Vitamine zuzuführen. Das können frisches Obst und Gemüse, aber auch Fruchtsäfte oder Vitaminpräparate aus der Apotheke sein. Wer zudem Spaziergänge in der Natur unternimmt, ausreichend schläft und Stress vermeidet, unterstützt damit die Körperpolizei. Wechselduschen und Saunagänge können ebenfalls abhärten. Ist der grippale Infekt jedoch bereits ausgebrochen, Saunagang lieber verschieben, da die grosse Hitze den Körper belasten kann. Einige Ärzte raten zu täglichen Salzwasserspülungen der Nase, um das Ansteckungsrisiko für eine Erkältung zu minimieren. Auch häufiges Händewaschen kann ratsam sein, da es die Virenanzahl auf der Haut verringert. Vermeiden kann man Infekte allerdings nicht. So gelten bis zu vier Erkältungen pro Jahr im Erwachsenenalter als normal - Kinder stecken sich noch häufiger an. Gut zu wissen: Eine Grippeimpfung bewahrt nicht vor einer Erkältung.

Bitte nicht zu stark schnäuzen

Kinder werden für das Nasehochziehen oft gerügt. Doch für Fachärzte ist diese Verhaltensweise empfehlenswerter als das heftige Naseschnäuzen, das mitunter zu Blutungen führt und das Sekret in die Nebenhöhlen drückt. Dort kann es zu einer Nasennebenhöhlenentzündung kommen. Um dies zu verhindern, gilt: ein Nasenloch behutsam zu entleeren, während man das andere dabei zuhält. Starken Hustenreiz versuchen Betroffene mit entsprechenden Medikamenten zu unterdrücken. Oft mit fatalen Folgen, da die Atemwege sich nicht mehr reinigen oder die Krankheitserreger durch Abhusten nicht mehr loswerden können. Wer im Frühstadium eines Hustens das Sekret in den Bronchien verflüssigt, unterstützt dessen Abtransport und verhindert, dass sich Bakterien dort ansiedeln. Ratsam ist die Aufnahme von viel Flüssigkeit bis zu zwei Litern täglich und der Einsatz des pflanzlichen Wirkstoffes Myrtol, in der Apotheke zu kaufen, beispielsweise in GeloMyrtol forte.

Küssen erlaubt

Für ein verliebtes Paar gibt es nichts Schöneres, als ihre Zuneigung durch intensive Küsse zu zeigen. Ist einer von beiden erkältet, dann besteht oft die Angst, sich beim Turteln anzustecken. Tatsächlich werden bei einem Kuss auch Erkältungserreger übertragen, das Risiko, sich zu infizieren, ist jedoch vergleichsweise gering. Fachleute nehmen an, dass die Krankheitserreger beim Küssen in den Verdauungstrakt gelangen und von der Magensäure eliminiert werden. Das Austauschen von Körperflüssigkeiten habe sogar eine positive Wirkung auf die Körperabwehr: Durch den Kontakt mit Keimen wird die Produktion von Antikörpern angeregt und die Körperpolizei gestärkt.

Quelle: djd


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