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4 Gründe, die gegen ein Toupet sprechen

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Wieso ein Toupet oder eine Perücke? (Bild Huki Okan on Unsplash)

Haarausfall kann das Selbstbewusstsein der Männer arg in Leidenschaft ziehen. Ist ein Toupet die Lösung? Wir glauben nicht.

Haarausfall ist eines der grössten Übel, die das Alter mit sich bringt. Besonders Männer sind von einer Glatze betroffen. Doch auch Frauen überlegen hin und wieder, zu einer Perücke zu greifen, um der schwindenden Haarpracht entgegen zu steuern.

Warum Haarausfall ein weit verbreitetes Thema ist

Haarausfall hat viele Gründe. Nicht immer ist das Alter der Hauptgrund. Denn auch junge Menschen können unter Haarausfall leiden. Unter anderem dann, wenn er hormonell bedingt ist. Doch auch Krankheiten können für den Ausfall der Haare verantwortlich sein. Zudem gibt es vererbbare Gründe, die in vielen Familien für den Ausfall der Haare sorgen.

Besonders Männer sind davon betroffen. Doch auch viele Frauen haben zumindest mit sehr dünnem Haar zu kämpfen. Das ist für viele eine sehr schwere Situation, die nicht immer ohne weiteres verkraftet werden kann. Denn wer will schon gerne mit einer Glatze oder mit kahlen Stellen durchs Leben gehen? Der Griff zur Perücke oder zum Toupet ist deshalb irgendwie auch nachvollziehbar.

Wieso ein Toupet oder eine Perücke?

Es ist nicht immer die Scham, die bei einer Glatze oder starkem Haarausfall das Ersatzhaar in den Mittelpunkt des Interesses rückt. Betroffene finden sich schlichtweg nicht attraktiv genug, wenn das Haupthaar nicht voll, seidig glänzend und gesund wirkt. In vielen Fällen leidet auch das Selbstbewusstsein darunter, sodass Abhilfe geschaffen werden soll.

Doch so einfach die Lösung mit dem Zweithaar auch sein mag - es ist nicht immer die beste Lösung. Denn die Ersatzhaare bringen diverse Nachteile mit sich.

4 Gründe gegen ein Toupet oder eine Perücke

  • Zweithaare aus Echthaar sind sehr teuer
  • Oftmals treten Reizungen der Kopfhaut durch das eingearbeitete Netz und den Kleber auf
  • Perücken und Toupets wirken in der Regel unecht und fallen deshalb sofort auf
  • Aufwendige Pflege der Zweithaarfrisur ist notwendig

Nun muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er zum Toupet oder zur Perücke greifen will oder nicht. Das ist eine individuelle Entscheidung, die auch nicht von aussen beeinflusst werden sollte. Denn jeder muss da seinen ganz individuellen und eigenen Weg finden.

Welche Alternativen gibt es?

Zweithaarfrisur ist Zweithaarfrisur. Da gibt es keine klassischen Alternativen. Als einzige Alternative bietet sich das Herrichten der im besten Falle noch vorhandenen Haare an. Liegt keine Vollglatze aufgrund einer Krankheit vor, können die noch vorhandenen Haare mithilfe einer ordentlichen Frisur in Form gebracht werden. Dabei geht es nicht darum, die Glatze grosszügig mit den vorhandenen Haaren zu überdecken. Auch das sieht meist unecht aus und fällt deshalb direkt ins Auge.

Besser ist es, wenn die Haare ordentlich geschnitten werden. Bei Männern empfiehlt sich ein sehr kurzer Haarschnitt, der den Übergang zwischen den Haaren und der Glatze so fliessend wie möglich macht. Frauen sind bei sehr feinem Haar ebenfalls mit einem flotten Kurzhaarschnitt meist besser aufgestellt als mit längeren Haaren, die dann in feinen Strähnen das Gesicht umspielen. Letztendlich muss aber jeder seinen eigenen Stil und Weg finden, um mit dem Thema Glatze richtig umgehen zu können.