50 PLUS REISEN

Kurzurlaub ab 50 zu zweit: So gelingt die Erholung

Städtereisen sind ideal für einen Kurzurlaub

Urlaub ist wichtig, um selbst immer wieder den Kopf freizubekommen und sich neuen Aufgaben mit frischer Energie widmen zu können. Auch im fortgeschrittenen Alter gibt es einige sehr beliebte Städtereisen, die es möglich machen, sich der Kultur und den Leuten zu widmen und dabei selbst nicht zu kurz zu kommen. Die richtige Planung des Kurztrips geht so:

Je nach dem gesundheitlichen Zustand kann eine Reise mit dem Arzt abgesprochen werden, in der Regel ist dies aber nicht möglich. Medikamente sollten für die Zeit der Abwesenheit bereits vorbereitet werden, um nicht vor Ort unter Druck zu geraten. Kurztrips bieten sich auch deshalb an, weil sich die Strapazen, die das Reisen ansonsten mit sich bringen kann, stark in Grenzen halten. Für eine Reise zu zweit steht zum Beispiel die italienische Hauptstadt Rom hoch im Kurs. Die antiken Mauern der historischen Stadt bieten ein romantisches Ambiente, während in den neueren Teilen das Leben pulsiert. Dabei liegen alle Sehenswürdigkeiten eng beieinander, weshalb sie auch leichter zu erreichen sind.

So ist Kurzurlaub auch mit 50 plus noch ohne Probleme möglich. Vorteile für Senioren bieten beispielsweise die großen Vatikanischen Museen an, an die sich direkt der Petersdom anschließt. Des Weiteren kann die antike Hafenstadt Ostia als Geheimtipp außerhalb den Toren von Rom von Senioren schon für nur zwei Euro besichtigt werden. Hinzu kommt die angenehme Thermalquelle Saturnia in der Nähe Roms, in der nach wie vor natürliche Heilkräfte schlummern.

Kurze Anreise und tolles Ambiente
Ebenfalls eine Reise wert ist Prag, eine Stadt, die gerade vom Süden Deutschlands aus mit dem Auto innerhalb weniger Stunden zu erreichen ist. Wer nicht selbst fahren möchte, kann dafür auch die Anreise mit dem Reisebus wählen. Entspannung und Erholung liefert nicht nur das neutrale Klima, sondern auch der Status Prags als Wiege der Kultur. Eines der wichtigsten Postkartenmotive lässt sich in Form der Karlsbrücke, welche die Hälften der durch die Moldau getrennten Stadt verbindet, bereits aus der Ferne erkennen.

An vielen Stellen wird zudem der besondere Service deutlich, der Senioren in der tschechischen Hauptstadt gewährt wird. So fahren regelmäßig kleine Touristenzüge bis zum Eingang der Prager Burg, die sich einige Meter über dem Niveau der Stadt befindet. Ansonsten gilt Prag als weitgehend barrierefrei, weshalb sich die Strecken selbst mit einem Rollstuhl gut bewältigen lassen. Diese Angebote haben auch mit der Wirtschaftsmacht der Generation 50 plus auf dem Reisemarkt zu tun. Dort oben ist es ab einem Alter von 60 Jahren zudem möglich, die Führung für die Hälfte des Preises zu erhalten. Völlig kostenlos ist der faszinierende Ausblick, der sich von dort über die vielen Facetten der Stadt bietet.